Wer hat, soll geben – diesmal nach Ghana

Geld soll fließen, das ist ein Grundsatz im Gelduniversum. Es gibt Menschen, die haben es viel, viel, viel schwieriger als ich. Das hat so gar nichts mit meiner oder deren Leistung zu tun, sondern mit Lebensumständen und sicherlich auch Glück.

DSC_0591Der Solarunternehmer Maik Mönninghoff hat dies auch erkannt und war in einem Jahr der Auszeit in der Welt unterwegs. Dabei ist Neues entstanden, in Ghana. Um Kindern eine Zukunft zu geben, hat er dort die Ghana Angel Soccer Academy ins Leben gerufen. Eine Schule für Kinder, die lernen und Fußball spielen wollen und können. Am Anfang habe ich mit der Förderung meines Roland ein bisschen gehadert. Ich interessiere mich nicht für Fußball und eigentlich würde ich lieber ein Mädchenprojekt unterstützen.

Dennoch hat mich die Unmittelbarkeit des Projektes sehr angesprochen. Ohne große Strukturen sucht Maik Menschen, die ihn und seine Kinder unterstützen. Im Augenblick möchten sie ein zweites Haus mieten, um nochmals weiteren 15 Kindern ein Zuhause, eine Schule und eine Trainingsstätte zu bieten. Es handelt sich diesmal um die Bambinis, die kleinen Fußballtalente zwischen  6 und 8 Jahren.

Es kostet etwa 45 €, damit so ein kleiner zukünftiger Fußballstar dort leben kann, weitere 50 € kostet die Schule und das Fußballtraining. Man kann sich für das eine oder das andere entscheiden oder auch gleich beides übernehmen. Für mich bedeutet das hier in Deutschland einmal gut essen zu gehen oder ein Theaterbesuch im Monat (je nach Restaurant und Theater vielleicht auch beides zusammen). Für meinen Roland ist es dagegen lebensbestimmend. Da setze ich gerne Prioritäten und bin gespannt, ob ich in 10 Jahren vielleicht mal bei einem wichtigen Fußballspiel meinen Jungen bewundern kann.

Wer sich auch für eine Unterstützung entscheiden will, findet hier genauere Infos. Ich sag schon jetzt vielen Dank!

 

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