IMG_6840Nun sammelt sich langsam Geld auf meinem Tageskonto an. Das ist schon mal ein supergutes Gefühl. Ich habe jetzt einen Dauerauftrag über 400,- € eingerichtet. Gleich nach meinem Gehaltseingang gehen diese per Dauerauftrag auf mein Tagesgeldkonto ab. Es stimmt tatsächlich. Da es da nicht mehr vorhanden ist, gebe ich es auch nicht aus. Es hat sich auch noch ein anderer Effekt eingestellt. Ich bin kritischer geworden bei meinen Ausgaben. Sind die wirklich alle wichtig? Da sind jetzt schon einige Kleidungsstücke am Ständer hängen geblieben und ich bin manche Male abends nach Hause gefahren und habe für mich und meine Tochter schnell was gekocht anstatt essen zu gehen.

Dies hat zur Folge, dass ich oft am Ende des Monats ein bisschen Geld übrig habe. Das geht dann auch noch auf mein Sparkonto weg. Super. Dort habe ich mittlerweile die 5.000 Marke fast erreicht. In unseren Geldgesprächen meinten dann Monika und Gisela einvernehmlich, dass ich anfangen könnte, mein Geld langsam auch anders anzulegen. Gute Idee, auch wenn ich noch nicht ganz sicher bin, ob ich schon soweit bin. Immerhin sind alle anderen Geldanlagen immer auch mit Risiken verbunden, die ich von Monika ja auch immer sehr lebendig mitbekomme. Aber ich habe mich trotzdem auf die Suche nach Informationen gemacht. Einen ganz guten Überblick habe ich von Cora Christine Döhn gefunden. Sie beschreibt in ihrem Ratgeber gut, welche Anlagemöglichkeiten es überhaupt gibt. Mein Ergebnis entspricht dem Ratschlag von Monika und Gisela. Ein ETF Sparplan. Warum ich übrigens nicht gleich auf die Beiden gehört habe? Nun, ich finde es wichtig, eigenständig zu Entscheidungen zu kommen. Die Beiden übrigens auch. Sollte die Entscheidung falsch gewesen sein, war es meine. Damit bin ich dafür verantwortlich und ich kann auch niemandem sonst einen Vorwurf machen.

Also werde ich jetzt versuchen, einen ETF Sparplan zu etablieren. Erstmal nur mit 200,- €, die anderen 200,- € gehen weiterhin auf mein Tagesgeldkonto. Noch nicht abschließend entschieden habe ich, welcher ETF es sein soll und ob es nur ein ETF, oder mehrere werden sollen. Ich tendiere der Einfachheit halber für einen Welt-ETF, in dem alle großen Unternehmen mit drin sind. Aber ich freu mich auch über andere Tipps von Euch!

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Lothar Schmidt

Das klingt alles sehr gut. Systematisch Geld zurücklegen, sich informieren, Verantwortung übernehmen und Anlageentscheidung treffen. Ein Welt ETF ist völlig o.k. – es ist einfach, aber super diversifiziert. Meine Frage: Hast Du schon entschieden wie hoch Deine Aktienquote sein soll? Kennst Du Deine persönliche finanzielle Risikobereitschaft? Wie steuerst Du das Risiko?

Herzliche Grüße, Lothar Schmidt, Finanz-Coach

reichplanung

Hallo Miriam,

schau auf die Kosten und wenn Du es bei einer Direkt-Bank per Sparplan machst, fallen die Kaufgebühren weg. Ich würde einen ETF auf den S&P 500 nehmen, der ist im Management günstiger als MSCI World (viele Werte) und der ist zu 60% S&P 500. Wenn 100% davon Dir als Diversifikation nicht ausreicht, nimmt 60% Deines Geldes S&P und die restlichen 40% in einen EURO STOXX. Bei MaxBlue von der Deutschen sind alle dbxtracker und comstage umsonst, bei comdirekt glaube ich die iShares von Blackrock. Mehr ist nicht nötig, die Anlageklasse entscheidet!

Gutes Start-Investment, viel Glück!

Grüße, Alex

finanziellefreiheit

Hallo Miriam,
Erstmal herzlichen Glückwunsch, dass das von Dir gewählte Sparsystem so gut funktioniert! Ich hätte Dir genau das empfohlen.
Aus meiner Sicht tust Du gut daran, jetzt da Du einen Cash-Puffer aufgebaut hast, mit dem Investieren zu beginnen und so passive Einkommensströme aufzubauen.
Weiterhin viel Erfolg!
Viele Grüße,
FF

Helmut Achatz

Liebe Miriam,
ich habe mir auch die Frage gestellt, wie sich die Versorgungslücke im Alter schließen lässt und bin ebenfalls auf Indexfonds gekommen. Was es damit auf sich hat und welche es sein könnten, steht ausführlich in meinem Blog-Beitrag http://vorunruhestand.de/2015/10/wie-l%C3%A4sst-sich-die-versorgungsluecke-schliessen/

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