Noch größere Rentenlücke

noch größere Rentenlücke

Heute haben wir einen Kommentar von Christoph erhalten, der uns auf einen Fehler hingewiesen hat. Einen richtig blöden Fehler. In unseren neuen Rentenrechner hat sich ein Fehler eingeschlichen. Er hat die Inflationsannahme beim Rentenbedarf nicht mitgerechnet. Das tut uns erstmal sehr leid. Gravierend ist der Fehler für Sabine. Die Rechnung für Sabine gestaltet sich entsprechend neu:

Vermögensermittlung bis zur Rente Dein Rentenbedarf mit 67
Dein Alter: 38 Wieviel Geld benötigst Du monatlich? 1.200 €
Mit welchem Alter willst Du in Rente gehen? 67 Inflationsannahme 2,00%
Vorhandene Geldanlage 0 € Dein Geldbedarf zum Rentenbeginn 2.131 €
Deine jährliche Sparrate bis zur Rente 600 €
Rendite Deiner Geldanlage 4,00% Gesetzliche Rente (Aktuelle Zusage) 587 €
Rentensteigerung 1,00%
Summe Deines Vermögens zum gewünschten Renteneintritt 33.051 € Geschätze Rente zum Rentenbeginn 783 €
Laufende Zahlungen aus privater Altersvorsorge 0 €
Finanzierungsbedarf oder -überschuss -1.348 €
Dein Vermögen zum Rentenbeginn 33.051 €
Einmalige Zahlungen zum Rentenbeginn 5.000 €
Kapitalentnahme aus Vermögen 4,00%
Monatlicher Kapitalertrag aus Vermögen 127 €
Monatlicher Finanzierungsüberschuss oder -lücke -1.221 €

Mit Sabine habe ich dazu heute nur kurz telefoniert. Ihre erste Reaktion war klare Kapitulation. „Da kann ich ja jetzt gleich aufhören zu sparen“. Ich hatte da erstmal auch keine passende Erwiderung drauf. Wir werden da hoffentlich im Gespräch bleiben. Auch wenn sie möglicherweise bei dem Ergebnis bleibt, voll auf die Grundsicherung des Staates zu setzen.

Ich habe dann mal ausgerechnet, wie viel sie sparen müsste, um ihren Rentenbedarf zu decken. 7.200 € im Jahr oder entsprechend 600 € monatlich. Mit ihrem bisherigen Geschäftsmodell und ihrer Zielgruppe ist das wahrscheinlich nicht zu schaffen. Selbst bei eine Festanstellung müsste sie sicherlich noch einiges vom Nettogehalt beiseite legen, um die Lücke schließen zu können.

Keine gute Aussichten und ich fürchte, sie ist da nicht alleine in dieser Welt. Wie sieht es bei Euch so aus?

In den nächsten Tagen werden wir dann auch einen Überblick für Miriam geben, bei der die Rente ja nicht mehr weit weg ist. Und natürlich auch für Monika, die deutlich mehr braucht, weil sie sich jetzt schon aus dem „echten“ Berufsleben zurückgezogen hat.

1 Kommentar

  1. Sabine ist 38. Das sind noch 29 Jahre bis zur Rente! Viel zu jung, um jetzt schon aufzugeben. Da kann noch vieles passieren. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, die Einnahmen anderweitig zu erhöhen oder die Sparquote zu optimieren. 600€ sind monatlich wirklich eine Menge Geld, aber es reichen ggf. auch weniger um die Lebensqualität im Alter zu verbessern.

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*