Heute möchte ich Euch meine Erfahrungen schildern mit meinen Immobilieninvestments. Ich bin Teilhaberin von zwei Urlaubsimmobilien, eine auf Rügen und eine in den Alpen. Außerdem besitze ich Teile eines Hauses in Stuttgart und bin gerade in eine neue Immobilien in Berlin-Pankow eingestiegen. Was, wirst Du Dich fragen, sie ist jetzt auch Groß-Kapitalistin? Nein, nicht ganz. Meine Anteile an den Immobilien sind alle ganz klein. Ich habe sie über den Crowdinvestor Bergfürst getätigt.

Wie das genau geht? Nun, Bergfürst ist ein Anbieter, der Eigenkapital für Investmentfirmen einsammelt. Dieses Eigenkapital wird oft abgelöst, wenn beispielsweise ein fertiggestelltes Haus an Eigentümer veräußert wird. Heißt, es gibt immer mal wieder Beteiligungen, die über eine nicht so lange Laufzeit laufen. Da ich mit meinem geringen Kapital immer gerne ein bisschen flexibel bleiben möchte, finde ich das sehr gut. Mit meinen vier Anlagen komme ich auf eine Durchschnittsrendite von 6,3%, einige liefern mehr, andere weniger. Die Laufzeit der Darlehen liegen immer so bei 13 bis 24 Monate.

Ist das nicht sehr unsicher? Nun, je höher die Chance, desto höher das Risiko. Deshalb freue ich mich, dass ich bei Bergfürst mit 10 € anfangen kann. Also mit richtig schön kleinen Beträgen. Außerdem handelt es sich bei den meisten Beteiligungen nicht um eine nachrangige Grundschuld. Dieses Wort nachrangig kann ich gar nicht leiden. Wenn es gilt, bei einer Pleite Geld aufzuteilen, steht man eben ganz hinten an. Im Klartext: Komplettverlust. Sicherlich, bei 10 € ist das zu verkraften, aber dafür macht man das ja nun auch nicht. Bei Bergfürst wird in den meisten Fällen auch das Darlehen aus der Crowd über einen Vermittler ins Grundbuch mit eingetragen. Zwar nach dem Kredit, den die Bank beisteuert, aber eben doch im Grundbuch und nicht nachrangig an letzter Stelle. Ich bin mir im Klaren, dass dies auch keine 100% Sicherheit bedeutet, aber eben doch eine deutlich höhere.

Und wie investiert man bei Bergfürst? Das war ganz simple. Man meldet sich bei Bergfürst mit seinen Daten an. Ich bin gerade nicht mal sicher, ob ich meinen Personalausweis mit Auto-Ident in eine Kamera halten musste oder nicht. Aber es war auf jeden Fall einfach und in einem Tag gemacht. Nun werde ich jedes Mal, wenn eine neue Immobilie an den Start geht, informiert. Hier muss ich dann schnell sein. Erfahrungsgemäss sind die Immobilien nach drei bis vier Tagen, manchmal sogar schneller, investiert. Also lange warten, gildet nicht. Wenn ich mich für ein Investment entschieden habe, unterschreibe ich digital und schon bekomme ich eine Mail mit den Angaben auf welches Konto das Geld einzuzahlen ist. Echt einfach.

Was wäre, wenn ich früher an das Geld muss? Das geht bei Bergfürst auch, ich habe es allerdings noch nicht ausprobiert. Die fertig finanzierten Projekte werden in einen Handelsplatz eingestellt. Dort kann man sie kaufen und verkaufen. Bräuchte ich also plötzlich mein Geld, könnte ich meine Darlehen dort wieder verkaufen. Ob man die Gebühren und den bisherigen Zinsgewinn dabei reinbekommt, kann ich nicht genau sagen. Dazu mache ich vielleicht mal einen Beitrag in ein paar Jahren, wenn ich Bergfürst länger beobachtet habe.

Bis dahin bin ich erstmal stolze Immobilienbesitzerin mit insgesamt vier Objekten, die bestimmt in den nächsten Jahren noch wachsen. Wenn Du auch investieren willst, dann bekommst Du hier ab einem Investment von 500 € zusätzliche 3% geschenkt. Das ist doch schon mal ein Anfang, oder?

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Corinna

Ich würde gerne einmal wissen, wo da der Haken ist. Kurze Laufzeiten, kleine Beträge, hohe Sicherheit und hohe Zinsen, das geht eigentlich gar nicht zusammen. Mein Verdacht ist (und das ist kein Vorwurf an Dich, sondern zunächst mal nur der Versuch, das zu verstehen), dass das, was sich für die Anleger*innen so toll anhört, dadurch zustande kommt, dass am anderen Ende gentrifiziert, in Landschaftszersiedelung investiert oder Mieter*innen ausgepresst werden, was unverschämt hohe Renditen für die Investmentfirma bringt, so dass sie sich auch leisten kann, die Anleger*innen so gut zu behandeln. Kannst Du das ausschließen? Weißt Du, wo die Immobilien herkommen? Wem sie ggf. abgekauft wurden? Wem sie verkauft werden? Wer da eventuell ausziehen muss?

Miriam

Liebe Corinna, wenn Du lange nach einem Haken suchst, wirst Du ihn sicherlich finden. Du hast ja schon gute Ansätze gemacht: Ja, wenn Immobilien gebaut werden, ist das nicht gut für die Umwelt und viele Menschen können sich die Immobilien nicht leisten, weil Wohnungen gerade teuer sind. Auf der Suche nach dem wirklich, wirklich guten Investment wird man viele Dinge finden, die immer einen oder mehrere Haken haben. Die Entscheidung liegt dann bei jeder Einzelnen, wie sie mit diesen Haken umgeht. Ich wünsch Dir ein gutes Händchen bei Deinen Entscheidungen. Gerade weil Du sie Dir nicht einfach machst. Was nicht abwertend klingen soll, so gar nicht. Viele Grüße Miriam

Janina

Hi Miriam,
das klingt doch nach einer schönen Investmentmöglichkeit. Der Vorteil für mich wäre, dass eine Investition bereits ab kleinen Beiträgen möglich ist. Außerdem finde ich 6,3% Rendite völlig in Ordnung und mehr als man auf dem Konto für sein Geld bekommt. Natürlich hat man am Ende keine eigene Immobilie, es ist eher mit dem Investment in ein Wertpapier zu vergleichen.
Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg
Janina

Viktoria

Ich finde Immobilien spannend, aber habe nicht die Zeit für die Verwaltung etc.

Deshalb finde ich Immobilien ETFs (siehe https://etfs24.de/immobilien-etf/) eine praktische Alternative. Diese ETFs bilden REITs ab die einen Großteil ihrer Einnahmen ausschütten müssen. Durch Corona kamen die gerade unter die Räder, vielleicht eine Einstiegschance …

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