I love Mondays – über die kleinen Vorzüge der finanziellen Freiheit

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Montage sind ganz spezielle Tage. Tolle Tage. Im Garten ist Ruhe, die Nachbarskinder sind in der Schule und kein Nachbar mäht den Rasen. Im Supermarkt und in der Bücherei ist es leer. Während bei allen Anderen die Hektik der Woche eintritt, steht für mich und meinen Liebsten die Wochenplanung an. Was haben wir für Termine, was müssen wir erledigen und ganz wichtig die Frage, was wollen wir erledigen, erleben und tun?

Mit diesem Beitrag möchte ich ein bisschen über die kleinen, manchmal fast unsichtbaren Vorteile eines finanziell freien Lebens berichten. Die Montage ist ein solches Details. Der Unterschied macht sich besonders bemerkbar, wenn wir am Sonntag noch Besuch von anderen Menschen hatten, die Montags wieder arbeiten müssen. Gefühlt fangen alle am Sonntag ab spätestens 17 Uhr an zu jammern. Wir sind dann meistens still, immerhin wollen wir nicht auch noch Öl ins Feuer gießen. Der ruhige Montag ist dann aber umso schöner.

Meine 3 Tage Woche

Nach 5 Jahren finanzieller Freiheit hat sich bei mir schon ein gewisses Arbeitsleben eingenistet. Ich arbeite zeitlich dosiert sehr gerne, ich helfe mit Leidenschaft Unternehmen nachhaltiger zu werden und ich bin begeisterte Yogalehrerin. Gut fühlen sich 3 Tage Wochen an. Manchmal auch 2 Tage Wochen. Möglichst nicht 4 Tage und schon gar nicht 5. Zugegeben, ich bin nicht immer gut im Nein sagen – aber mit den Jahren werde ich immer besser. Zumal es in der Selbständigkeit ja auch viel mit entsprechender Akquise zu tun hat. Ich habe sie in den letzten Jahren sehr weit runtergefahren. Auch das begreife ich als Luxus. Ich muss mich nicht mehr verkaufen. Es gibt ausreichend Menschen, denen ich helfen kann und die diese Hilfe nachfragen. Ich muss keinen Kundenstrom generieren.

Ich schlafe so lange ich will

Nun ist dies kein besonderer Pluspunkt, ich bin eh Frühaufsteherin. Jetzt im Sommer bin ich oft um 5 Uhr wach. Zu meinen beruflich aktiven Zeiten bin ich dann auch oft aufgestanden und habe vor dem Frühstück schon mal eine Runde gearbeitet. Heute lese ich. Oder höre Hörbuch. Höre den Vögeln zu und schau in den Himmel. Wenn ich keine Lust mehr habe, stehe ich auf. Das ist zwischen 6 und 7, also immer noch früh. Im Winter verschiebt sich alles ein bisschen nach hinten.

Ganz ohne Business-Outfit – oder zumindest fast

An Tagen, an denen ich zu Kunden gehe, krame ich sie raus. Meine wenigen Outfits, die noch ein bisschen was mit Business zu tun haben. Ein bisschen, so richtig schwer lege ich mich nicht mehr ins Zeug. Früher hatte ich viel mehr Kleidung, die täglich unterschiedlich kombiniert, frisch gewaschen und gebügelt ins Büro angezogen wurde. Immerhin muss man als Führungskraft ja was hermachen. Heute ziehe ich bequeme Klamotten an, laufe in Leggings rum, schmeisse mir für draußen einen Minirock um die Hüften und schon geht es los. In guten Schuhen und damit meine ich bequeme, nicht hochhackige. Es ist schön, wenn Frau nicht mehr das Gefühl hat, sie muss repräsentieren. Ja, und natürlich macht es hier und da auch mal Spaß sich schön zu machen. Aber wenn ich ehrlich bin – immer weniger.

Reichlich Zeit für Gespräche und um zu lesen

Gerade hat mein Liebster mich beim Schreiben diesen Beitrages unterbrochen. Für etwa eine Stunde. Wir hatten Lust, über unser Leben und diesen Artikel zu diskutieren. Wir hatten die Zeit, um dies sofort zu tun. Das begreife ich als einen riesengroßen Luxus. Mich über meine Gedanken ausführlich mit meinem Liebsten auszutauschen, aber auch mit den Menschen, die mich umgeben (wenn die dann Zeit haben). Viel Input bekomme ich auch aus Büchern. Einen halben Tag vertieft ein Buch zu lesen, kommt eben bei mir nicht nur im Urlaub vor. Wenn es dort auch deutlich häufiger der Fall ist, das muss ich schon auch zugeben.

Die Suche nach Sinn und Glück

Wer sich nicht mehr für Geld verkaufen muss, der hat den Freiraum und die Zeit, über andere Dinge nachzudenken. Letztlich ist es bei mir eine laufende Suche nach Sinn, Glück und Zufriedenheit. Ich habe große Lust darüber immer wieder nachzudenken und gleichzeitig ist dies auch manchmal eine Last. Aber dies ist ein anderes, eher zentrales Thema. Deshalb dazu mehr an anderer Stelle, heute wollte ich ja nur über die unsichtbaren Vorteile und Kleinigkeiten berichten.

 

8 Kommentare

  1. Naja, als Künstlerin hab ich auch die freien Montage 😉 Genieße auch die Ruhe, wenn man denn mal Kleidung braucht, geht man am Besten auch Montags um 10 Uhr los – ein H&M war noch nie soooo leer 😉

  2. Top Beitrag, um mal hautnah zu erfahren, wie sich das große Ziel dann auch realisiert.

    Finanzielle Freiheit ist mittlerweile ja so ein geflügelter Begriff, dass man manchmal ein bisschen das Konkrete dahinter aus den Augen verliert.

    Keep it up, sehr schön geschrieben.

    • Danke für das Feedback. Es freut mich, wenn meine Erfahrungen aus dem alltäglichen finanziell freien Leben gut ankommen. Viele Grüße Monika

  3. Hallo Monika, ich bin durch die aktuelle BlogParade zum passiven Einkommen auf deinen/euren Blog gestoßen, da ich dich dort zitieren musste.

    http://investkinx.de/passives-einkommen-beitrag-einer-blogparade/

    So die Spielregeln. Nun bin ich dadurch Neugierig geworden, wer sich hinter dem Klunkerchen verbirgt. Dein Leben macht mich Neugierig. Durch was hast du die finanzielle Freiheit erreicht? Nur durch Immobilien? Wann hast du mit diesem Investment Angefangen? Weiterhin schreibst du, dass die Höhe der Erträge garnicht so hoch sein müssen, wie viele meinen. Was heisst das für dich genau?

    king regards,
    Christian

    • Hallo Christian,

      nun, einiges dazu habe ich ja in diversen Blogbeiträgen hier schon beschrieben, besonders meine Erfahrung, dass zumindest ich deutlich weniger brauche, als ich zunächst dachte. Wenn Du meine ganze Geschichte lesen willst, empfehle ich Dir mein Buch „Finanziell frei“, da habe ich meine ganze Geldlaufbahn aufgeschrieben, angefangen beim banalen Postsparbuch.

      Viele Grüße
      Monika

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