IMG_7321Frauen und Geld? Das ist kein Thema. Höchstens ein Widerspruch.

Stopp, wir wollen keine Stereotype verbreiten. Sondern Euch teilhaben lassen an Geldgedanken von Frauen, die sich in ihrer Unterschiedlichkeit trotzdem alle mit dem Thema Geld auseinandersetzen.
Angefangen hat wie immer alles mit dieser Altersvorsorge. Nein, das stimmt nicht ganz. Für eine war es konkret, für die andere ein Damoklesschwert und für die Dritte eher so ein riesengroßes Fragezeichen. So kamen drei Frauen vor einem Jahr zusammen. Alle hatten sich unter Geldgespräche etwas anderes vorgestellt und es war eine Herausforderung, die drei Damen unter einen Hut zu bekommen. Dabei hat Vertraulichkeit eine große Rolle gespielt. Denn über Geld spricht man schließlich nicht.

Dennoch konnte ich die drei Damen überzeugen, Inhalte aus den spannenden Gesprächen, die wir hatten, anonym aufschreiben zu dürfen. Ja, mir wurden sogar Interviews für die Zukunft in Aussicht gestellt. Und so wird dieser Blog berichten, über Frauen, die sich aufmachen, ihre Finanzen selbst zu regeln.

Zunächst darf ich die Damen vorstellen. Wir hätten da zunächst Disco. (Eigentlich wollte ich Dispo schreiben, aber die Autokorrektur macht Disco draus und das passt eigentlich nicht schlecht). Disco ist 35 Jahre alt, freiberufliche Webdesignerin und häufig im Dispo. Sie lebt allein in einer 2 Zimmer Wohnung mit einer Katze. Gerne würde sie Geld für ihre Altersvorsorge zurücklegen, aber dies scheitert immer am Dispo, der ja zuerst ausgeglichen werden muss.

Menno ist 55 Jahre alt und gefühlt geschieden, ohne nie verheiratet gewesen zu sein. Sie hat ein Kind, welches jeweils zwei Wochen bei ihr und zwei Wochen beim Vater wohnt. Sie ist Abteilungsleiterin in einer Stadtverwaltung und will sich endlich selbst um ihre Finanzen kümmern. Dies hat vorher immer ihr Partner gemacht. Ohne Trauschein war dies bei der Trennung eine eher ungünstige Situation.

Dagoberta ist 47 Jahre alt und die kleine Exotin in der Runde. Sie hat nicht nur ein bisschen geerbt, sondern dieses auch gut angelegt (in ein Mietshaus). Sie ist selbständig, muss aber eigentlich gar nicht mehr arbeiten und hat mit diesem Umstand, genauso wie mit der Tatsache reich zu sein, eher Probleme.

Und dann will ich gerne auch noch mich vorstellen. Mein Name ist Gisela Enders, ich bin Vorsitzende des Vereins Menschen voller Energie e.V. und arbeite als Coach. Bisher war ich noch nicht oft als Geldcoach tätig, finde aber, das Geld sehr viel mit Energie zu tun hat und fand deshalb die Begleitung der Gesprächsrunde spannend. Nach einem guten Jahr Zusammenarbeit bin ich über die Erfahrungen und Entwicklungen sehr fasziniert und coache zunehmend Geldthemen bei anderen Klienten.

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Andrea

Also grundsätzlich kann man Altersvorsorge meiner Meinung nach nur in einem Bärenmarkt beginnen. Jetzt im 6. Jahr eines Bullenmarktes wäre das natürlich völlig verkehrt. Dann braucht man ‘Geduld und viel Ausdauer und natürlich sollte man auf Qualität setzen. Wer Geld für Immobilien hat, das ist immer gut!

sabine

es wäre doch interessant die BREXIT strategie anzuwenden und sich jetzt in die Unsicherheit am Markt einzukaufen. ob das jetzt einen dominoeffekt auslösen wird wag ich zu bezweifeln. und wenn sieht man den doch eh erst in ein oder 2 jahren 🙂

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