Wie  mich eine Stiftung zu ethisch und ökologisch unbedenklichen Geldanlage inspiriert hat

Geld anlegen finde ich inzwischen einfach. Geld so anzulegen, dass ich anderen Menschen und der Welt keinen Schaden zufüge, oder sie günstigenfalls sogar ein Stückchen besser mache, schon nicht mehr so einfach. Eher schwer, wenn ich ehrlich bin.

Gestern war ich auf einer Veranstaltung der Bewegungsstiftung. Nicht mit dem Ziel, etwas über ethisch korrekte Geldanlagen zu lernen sondern mich über die Arbeit der Bewegungsstiftung zu informieren. Es ist eine Stiftung, die soziale und ökologische Veränderungsbewegungen fördert, Dinge, die mir sehr am Herzen liegen. Die Stiftung legt ihr Stiftungsvermögen ethisch korrekt an. Und hat trotzdem noch den Anspruch, damit Rendite zu erwirtschaften. Denn sie wollen ja Projekte fördern.

Was mich aber total überrascht hat und was ich Euch nicht vorenthalten will: Sie legen ihre Investments offen. Das ganze aktuelle Portfolio für die gesamten gut 7 Millionen Euro Stiftungsvermögen kann man nachlesen. Das fand ich cool. Natürlich gibt es einen Hinweis, dass man dieses Portfolio nicht nachbauen soll. Aber ich habe es mir natürlich gleich angeschaut und fand es sehr inspirierend. Deshalb möchte ich es auch Euch nicht vorenthalten. Dabei sind natürlich einige Formen der Kreditvergabe, die für uns kleine Geldanleger nicht passen. Aber eben auch viele andere Formen der Geldanlage, die sehr wohl anwendbar sind und bei denen Links direkt zu den jeweiligen Anlageformen weiterführen. Da auch gleich die Rendite in der Tabelle angezeigt wird, gibt es gleich einen Überblick, was dabei rumkommt. Das Portfolio und die Anregungen daraus ist in erster Linie für sehr sicherheitsbewusste Anleger gedacht. Denn das sind auch Stiftungen. Sie spekulieren nicht gerne, weil das für ihr Stiftungsvermögen viel zu riskant ist. Entsprechend findet man in der Tabelle wenige Hinweise für nachhaltiges Investment am Aktienmarkt. Dafür aber z. B. viele spannende Genossenschaften.

Hier haben sich engagierte Menschen wirklich viele Gedanken gemacht, wie man mit Geld eben doch auch die Welt besser machen kann und wie man Projekte, die in die richtige Richtung gehen, damit unterstützt. Vielleicht für die eine oder andere Leserin eine gute Inspiration.

 

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