Letzte Woche hat unser Frauen-Geld-Seminar bereits zum zweiten Mal stattgefunden. Diesmal fanden sich 15 Frauen in Dortmund ein, um sich zum Thema Geld schlau zu machen.

Wir hatten viel zu tun, um die vielen Fragen zu beantworten und die über 100 Folien mit Wissen zu präsentieren und zu erklären. Natascha Wegelin von Madame Moneypenny deckt dabei die Themen Börse, Risikomanagement, ETFs und Einkommenserweiterung ab. Ich mache die Frauen als Geldcoach fit, ihre eigenen Glaubenssätze zum Thema Geld zu entdecken und zu hinterfragen und unbewusste Geldblockaden aufzuspüren. Als Immobilienbesitzerin erzähle ich, wie man Geld erfolgreich in Immobilien investieren kann und als passioniertes Sparbrötchen liegt dieses Thema auch bei mir.

Und das alles an einem Tag?

Stimmt, das ist viel. Aber wir haben es bisher immer geschafft, alle Themen zu bearbeiten. In einer Tiefe, die den Teilnehmerinnen ermöglicht zu entscheiden, in welchem Bereich sie ihre zukünftigen Investments anlegen wollen. Sind dies Immobilien, dann kann sie jetzt hier weiter gehen. Ist es das Unternehmertum, dann geht der Weg woanders hin. Bei Aktien und ETFs ist es wahrscheinlich am leichtesten, gleich nach dem Seminar einzusteigen und einen kleinen Sparplan zu starten. Warum? Weil hier der Einstieg nicht mit so großen Konsequenzen verbunden ist, wie bei den anderen Schritten. Ein Sparplan für 100,- € im Monat ist das eine. Der Kauf eines Hauses oder die Gründung einer GmbH ist ein ganz anderer Schritt. Trotzdem finden wir es wichtig, an unserem Seminartag eine möglichst große Bandbreite aufzuzeigen.

Kann ein Seminar zum Thema Geld Spaß machen?

Und wie. Das war schon in Berlin so und in Dortmund wieder ganz genauso. Wir haben viel gelacht. Es war immer Zeit für eine lustige Anekdote, ob von uns oder auch von den Teilnehmerinnen. Wir hatten schon in der Vorstellungsrunde eine zauberhafte Offenheit und durften uns einige Details zu bisher nicht so optimalen Investments in Ehemänner und Fonds anhören. Die Offenheit hat dann auch dazu geführt, dass im Laufe des Seminars befürchtete blöde Fragen (die es dann nicht waren) offen gestellt und meistens auch beantwortet wurden. Wobei Natascha und ich auch gerne zugeben, wenn wir etwas nicht wissen. Immerhin ist dieses Seminar aus unserem eigenen Praxiswissen entstanden. Wir sind keine Finanzberaterinnen, wir empfehlen keine Produkte und wir verkaufen sowieso nichts. Unsere Leidenschaft ist, andere Frauen unabhängig und wissend zu machen. Das ist schon alles.

In Dortmund hatten wir auch noch wunderbare Unterstützung einer Teilnehmerin, die trotz ihrer Arbeit in der Bank sich zu unserem Seminar angemeldet hatte. Und die tatsächlich hier und da sehr gut mit ihrem Fachwissen aus der Bank wertvolle Insights beitragen konnte. Beispielsweise waren wir nicht immer sicher, wann der Einlagensicherungsfond greift und wann nicht. Da war Wissen vom Fach hilfreich. Wie schön, selbst aus einem Seminar nach Hause zu fahren mit dem Gefühl, nicht nur gegeben zu haben, sondern auch noch was dazugelernt zu haben.

Nun freuen wir uns auf die neuen Seminare in Berlin, Köln und München, die alle nach einer kurzen Sommerpause stattfinden werden.

 

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