Arbeiten oder nicht arbeiten? Mein bestes Jahr 2017

Blogparade Visual

dscn5185Seit knapp 4 Jahren muss ich nicht mehr für meinen Lebensunterhalt arbeiten. Dieser deckt sich durch meine Kapitaleinkünfte. Ein beneidenswerter Zustand, ich weiß. Trotzdem wirft er spannende Fragen auf, die sich die meisten Menschen sonst nicht stellen. Und die ich mir auch erst gestellt habe, nachdem ich diesen Zustand erreicht hatte. Um nicht zu sagen, es hat eine ganze Weile gedauert, bis die Fragen kamen.

Zunächst habe ich nur meine freiberufliche Tätigkeit als Beraterin optimiert. Konkret hieß das, mich von Kunden zu verabschieden, die nicht mehr so gut zu mir gepasst haben. Bis zum Beginn diesen Jahres hatte ich nur noch Lieblingskunden. Und trotzdem habe ich mir zum Anfang diesen Jahres ganz konkret an meinen aktuellen Beratungsprojekten die Frage gestellt, ob ich es eigentlich auch machen würde, wenn ich dafür nicht bezahlt werden würde. Bei allen Projekten kam ein klares Nein. Das hat mich dann schon nachdenklich gemacht und ich habe mir in diesem Jahr ein Experiment erlaubt. Ich habe den Sommer so gut wie nicht gearbeitet. Stattdessen habe ich viel im Garten gemacht, war viel unterwegs und habe vor mich hin gebloggt und geschrieben. Eine schöne Zeit.

Im Herbst hatte ich zwei Workshops, die ich schon lange zugesagt hatte und wo klar war, ich werde sie brav machen. Im Garten war eh nicht mehr viel los, also raus aus der Gartenhose und rein in die Workshops. Auf der Fahrt dorthin war ich noch ungewohnt unsicher, doch vor den Gruppen waren alle Kenntnisse und Fähigkeiten im Nu wieder da und ich war überrascht, wie viel Spaß mir die Arbeit gemacht hat. Riesengroßen Spaß! Es ging nicht nur ums Geld, ich hatte Freude mit den Menschen Ideen zu erarbeiten und neue Dinge in Gang zu bringen.

Passend zu dieser Erfahrung habe ich das Business-Handbuch „Mein bestes Jahr 2017“ erhalten, mit der Bitte an einer Blogparade dazu teilzunehmen. Was ich hiermit tue. Denn es war spannend mit diesem Buch zu arbeiten. Zunächst im Rückblick. Das Jahr 2016 an mir vorb2016_03_mbj_2017_blogparade_visual_3eiziehen zu lassen. Erst mit der Erkenntnis, was ich alles nur oder im wesentlichen für Geld mache, dann die für mich sehr neue Experimentphase, dass mal sein zu lassen und die anschließende Freude, wieder mit Anderen mehr zu tun, als sich nur um sich selbst zu kümmern. Was schließe ich aus diesen Erfahrungen für 2017?

Es überrascht mich selber, aber als erstes habe ich in dieses wunderbare Workbook geschrieben: „Ich hab Lust, in 2017 wieder zu arbeiten!“. Ja, auch für Geld. Soll sich das halt ansammeln. Geld ist Anerkennung, ein Tauschmittel für meine erbrachte Energie, für meine Ideen, für meinen Beitrag, etwas weiter voranzubringen. Und es wird ja nicht schlecht.

Entsprechend eifrig habe ich dann mit dem Arbeitsbuch weitergearbeitet. Traumkunden identifiziert und überlegt, wie ich diese am besten anspreche. Kleine Werbeeinlagen erdacht und meine Online-Strategie überarbeitet. Es hat Spaß gemacht. Nur bei den finanziellen Zielen habe ich ein bisschen geblockt. Dazu hatte ich keine Lust. Ich wollte meine Armein-bestes-jahr-2017-business-book-faecher3beit nicht schon wieder am Geld festmachen. Aber das Businessbuch wurde ja auch nicht für finanziell freie Frauen geschrieben, die sich darüber Gedanken machen, ob sie nun arbeiten oder eben nicht arbeiten wollen. Trotzdem war es super hilfreich. Auch bei der Klärung eines Luxusproblems, ich geb´s zu.

Zeitgleich mit mir bloggen zu dieser Blogparade heute zwei weitere Frauen:

Michaela schreibt bei Littlebee und Sandra bei Einfach dran bleiben.

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